Veredelung

Veredelung

Kategorien können Unterkategorien enthalten.

Fügen Sie Unterkategorien über die Vorschau- oder Datenblattansicht im Menüpunkt "Inhalt/Kategorien" Ihrer Administration ein und schalten Sie diese sichtbar.


Besticken

Am Anfang jedes Stickauftrages benötigen wir eine Vorlage ihres 
Motives. Dieses nehmen wir bevorzugt als JPEG-, PDF-, oder Vektordaten.

Internetbilder sind ungeeignet.
Visitenkarten, Briefbögen oder vergleichbare Vorlagen sind auch möglich.

Weiterhin benötigen wir Informationen zu Größe des Musters,
der Beschaffenheit des Trägerstoffes (T-Shirts, Sweater, Frottee, Caps etc.) 
sowie der Anzahl der relevanten Farben ihres Motives.

Anschließend beginnt das "Punchen". Dieser Begriff steht für das Umsetzen
der Vorlage in maschinenverwertbare Informationen. Hierfür wird eine spezielle
Software benötigt. Ein Stickprogramm beinhaltet jede einzelne Koordinate
eines Stiches. Damit können dann die Parameter, wie z.B. Stichart, Stich-
länge, Stichdichte- und richtung, Reihenfolge der Farben, Farbwechsel und
Fadenschneiden festgelegt werden.

Dabei ist große Erfahrung des Punchers gefragt, da je nach Untergrund,
z. B. Poloschirt, T-Shirt, Schürzen etc. die Stickerei durch Verzug des
Stoffes arbeitet und dies in das Stickprogramm einfließen muss.

Das Stickprogramm fällt nur beim Erstauftrag an und kann für weitere
Aufträge kostenfrei weiter benutzt werden, sofern dieses in gleicher
Form und Größe und auf dem entsprechenden Artikel wieder verwendet
wird, für den es gepuncht wurde.

Flex/Flockdruck

Beim Flex- und Flockfolien-Transferdruck wird das Druckmotiv aus speziellen, einfarbigen Kunststofffolien geschnitten und dann auf das Gewebe übertragen. Neben Baumwoll-Geweben können auch Polyester-, Nylon-, Viskose- sowie Mischgewebe bedruckt werden. Die Oberfläche von Flexfolien ist glatt bis matt/weich, jene von Flockfolien dagegen samtartig.

Da mit dieser Drucktechnik lediglich Vektorgrafiken ohne Farbverläufe gedruckt werden können, eignet sie sich insbesondere für den Druck von Schriftzügen, Piktogrammen, Logos und ähnlichen Motiven. Mehrfarbige Drucke sind möglich (und durchaus üblich), da aber alle Arbeitsschritte jeweils pro Farbe durchgeführt werden müssen, steigen die Kosten mit jeder zusätzlichen Druckfarbe relativ stark an.

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Textildrucktechniken ist die hohe Farbechtheit der Drucke, sowie (insbesondere im Vergleich zum Siebdruck) die rasche und kostengünstige Möglichkeit der Produktion von Einzelstücken bzw. kleinen Auflagen. Da jedoch im Gegensatz zum Siebdruck für jedes einzelne Exemplar derselbe Arbeitsaufwand anfällt (und daher die Kosten pro Stück nahezu konstant bleiben), ist diese Drucktechnik weniger für die Produktion hoher Auflagen geeignet.